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Gegner zu Boden zu ſtrecken, und die Gewalt ihres gegenſeitigen Haſſes ſie eher wie Teufel, als wie Menſchen kaͤmpfen ließ.
Du Bois war in ſofern im Vortheil, daß er in vollſtaͤndiger Ruͤſtung ſteckte, waͤhrend d'Anghiens alleinige Wehr in einem Schilde be⸗ ſtand, den er vom Arme eines Sterbenden ge⸗ riſſen hatte, und wozu ſich das vom Buͤrger⸗ meiſter erhaltene Schwert geſellte. Als der Fuͤh⸗ rer der Weißkappen fand, daß er mit dem Schwerte nichts gegen Walter ausrichten konnte, warf er daſſelbe von ſich und griff eine ihm am Boden nahe liegende Keule auf. Walter war barhaupt. Du Bois beſchloß demnach, den Augenblick wahrzunehmen und ſeinem Gegner mit der gewichtigen Waffe das Hirn auszuſchla⸗ gen. In dieſer Kriſis kam der Graf von Flan⸗ dern herzu, und der ungleiche Kampf, in wel⸗ chem ſein Neffe begriffen war, ließ ihn ſeinem Roſſe die Sporen geben und mit ſeiner Lanze aus gutem Bordeaurſtahl gegen du Bois ren⸗ nen. Ein tuͤchtiger Stoß gegen den Arm des Letzteren zwang dieſen, die Keule fallen zu laſſen.
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