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Du Bois fing die Ohnmaͤchtige in ſeine Arme auf.
Herr Walter blickte einen Augenblick lang auf Anna, wendete ſich dann gegen ſeinen Feind und antwortete ihm:„Nimmer werd' ich zum Verraͤther werden, vollends nie, um mein Leben zu retten. Habt, ich bitt' Euch, Erbarmen mit dem ungluͤcklichen Maͤdchen, das ſinnlos in Eu⸗ ren Armen liegt; um ihres Vaters willen habt Erbarmen mit ihr, er war Euer Freund.“
Du Bois ſchien nicht ganz unempfindlich gegen dieſe letzte Vorſtellung zu ſeyn, und wen⸗ dete ſich, um ſie in das Zelt zu tragen und ſie in gute Obhut zu bringen. Dies veranlaßte eine Verzoͤgerung der Hinrichtung; bald jedoch ſtand er wieder auf dem Platze und ſagte: „D'Anghien, ſprich Dein letztes Gebet, ich werde dann das Zeichen geben.“
„Es ſoll mir willkommen wie ein Sieges⸗ zeichen ſeyn,“ entgegnete Walter, und blickte mit andaͤchtigem Geſichte zum Himmel. Du Bois wendete ſich, um den Trompeter aufzurufen, den Todesruf zu blaſen, als, ehe er noch das Wort


