Teil eines Werkes 
3. Th. (1835)
Entstehung
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und ſchreibe die ſtrenge, Ehrfurcht gebietende Gerechtigkeit des Allmaͤchtigen nicht einer fremd⸗ artigen Urſache zu. Anna, ſey ſtandhaft. Hoͤre mich. Moͤgteſt Du, daß wir uns wiederſehen? Anna weinte.Wie kannſt Du das fragen? ſagte ſie.Haͤtte ich im Himmel oder auf Erden eine Hoffnung, die ich mit Dir nicht theilte? Nun dann, verſetzte Walter, indem er das Maͤdchen mit Innigkeit umfaßte,ſo ſey ſtand⸗ haft. Vertraue auf Gott, und wir werden den⸗ noch glucklich ſeyn. Laß uns die kurze Friſt, die mir noch bleibt, dazu anwenden, die goͤttliche Gnade zu erflehen. Es gibt ein Leben jenſeits des Grabes, und die Hoffnung auf daſſelbe ſollte dieſe Stunde des Schmerzes in eine Stunde der Freude verwandeln. Weine nicht um mich, Anna; richte mich auf durch Dein Beiſpiel, und ich werde ſtandhaft und in Frieden ſterben. Anna ſchluchzte laut, indem ſie gleich einer welkenden Blume, in Thraͤnen gebadet, an Wal⸗ ter's Bruſt lag. Endlich als ihre zum Himmel gerichteten Gebete ihr Ende erreichten, ſchien das Maͤdchen gefaßter zu ſeyn, und bemuͤhete ſich,