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ſorgniß ausrief:„Ich bin verrathen! zu Grund gerichtet! beraubt! ermordet!— aber ich habe kein Gold da unten,“— hier zeigte er auf die Fallthuͤr—„es iſt da nur ein Ort, den ich als Buͤßender, zur Kaſteiung fuͤr meine Suͤnden beſuche.“
„Iſt's ſo, alter Bernhard?“ ſagte du Bois
ſarkaſtiſch, indem er ſeinen Sitz verließ.„Ich
haͤtte geglaubt, Ihr ſtieget dort hinab, um Reich⸗ thum zu betrachten, der Euch bequemes Leben verſchaffen koͤnnte, während Ihr täglich im Elend immer jaͤmmerlicher zuſammenſchrumpft. Doch mich braucht Ihr nicht zu fuͤrchten. Ich habe Euer Geheimniß entdeckt—“
Bernhard kopfſchuͤttelte; du Bois fuhr fort: „Ja, Ihr wißt, daß ich es entdeckt habe, und das durch Eure eigene Thorheit! Das Kind glaubte Euch außer Hauſe und bat mich, hier zu warten.“
„Ja, ja!“ entgegnete der Geizige in einem von Alter und Koͤrperſchwaͤche bebenden Tone; jedoch aus gewohntem Argwohn vorſichtig, fuͤgte er mit bedeutendem Blicke hinzu:„Maädchen ſind
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