Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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ſpenſtiſchen Zuͤge ſeines Angeſichtes erblicken ließ. Bernhard ſetzte die Lampe auf den Fußboden und verſchloß dann die Fallthuͤr, die zu dem Goͤtzen ſeiner Anbetung, zu dem Goͤtzen ſeines Fuͤrchtens und ſeines Hoffens zu ſeinem Golde fuͤhrte.

Als er die Fallthuͤr mittelſt einer geheimen Feder verſchloſſen hatte, nahm er die Lampe wieder zur Hand, richtete ſich auf und ſchritt zum Tiſche. Der erſte Gegenſtand, den er er⸗ blickte, war Peter du Bois, welcher ruhig auf dem alten Seſſel ſaß und die Augen auf⸗ merkſam auf ihn geheftet hatte! Allein, welche Worte koͤnnen ſeine Betroffenheit uͤber ſolch einen unerwarteten Anblick beſchreiben? Schrecken und Verzweiflung ſchienen um die Herrſchaft in ſei⸗ nem Geſichtsausdrucke ſich zu ſtreiten; waͤhrend alt, ſchwach und huͤlflos, wie er war, er durch eine ſo ploͤtzlich auf ihn eindringende Beun⸗ ruhigung ſchier zu Boden hätte ſinken moͤgen. Es ſchien, als verließe ihn ſein Verſtand; min⸗ deſtens verließ ihn die Klugheit, obwohl nicht die Liſt, indem er mit dem Gekreiſch der Be⸗