Teil eines Werkes 
3. Bd. (1867)
Entstehung
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Daß ich auf ſo niederträchtige Weiſe Geld verliere und meine Seele ſich dabei mit Ekel erfülle?

Letzteres beſonders.

Ah, ich verſtehe! Sie und mein Vater halten mich alſo nicht für ſtark genug, das Spiel um ſeiner ſelbſt willen zu verabſcheuen; Sie wollen jede etwaige Nei⸗ gung dazu in meiner Phantaſie durch autoptiſche Ueber⸗ zeugung ertödten.

Und können Sie einen ſo liebevollen Wunſch miß⸗ billigen?

Mißbilligen nicht, aber ihn überflüſſig finden.

O, mein Freund, eigene Erfahrung iſt mehr werth, weit nachhaltiger als alle Theorie und glücklich zu preiſen derjenige, dem, wie hier Ihnen, die Mittel zu Gebote ſtehen, ſie gefahrlos zu machen! Eben weil wir Sie für ſtark erachten, machen wir Ihnen dieſen Vorſchlag. Beſuchen Sie morgen den Grafen und mit ihm, falls er Sie einladet, eine der bezeichneten Geſellſchaften.

Aber wie werde ich mich in ſolcher Weiſe verſtellen können, daß dieſer Menſch nicht Argwohn ſchöpft?

Es gilt hier nur einem Melodrama beizuwohnen, deſſen Gang und Kataſtrophe Sie von vornherein ken⸗ nen; nehmen Sie daſſelbe mehr von der lächerlichen als phantaſieſtörenden Seite; das Entrée mag hundert Louisdor betragen.

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