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gen Erben, ſelbſt ſolchen aus der Provinz ihres eigenen Landes an, ſuchen ſich ihnen angenehm, ja ſogar un⸗ entbehrlich zu machen und führen ſie in allerliebſte Geſellſchaften ein, wo eine höchſt anſtändige Frau die Honneurs macht, wo man im Kreiſe von ſehr gentilen Herren und ſehr decenten und ſehr liebenswürdigen jungen Damen Süßeis, Muſik und Geſang genießt, äußerſt angenehm über die neueſten Romane und Theaterſtücke plaudert und am Ende eins der unſchul— digſten Kartenſpiele von der Welt vornimmt, um dem eingeführten Fremden Gelegenheit zu bieten, ſich gegen die eine oder andere der anweſenden Damen galant zu erweiſen, die ihn durch ein unwiderſtehliches Lächeln einladet, auf ihr Blatt zu wetten. Aber dies iſt kein Hazardſpiel und der Eingeladene verliert ſein Geld ganz geſetzmäßig.“
„Und zu ſolcher Infamie kann ein weibliches Weſen, ſogar aus der gebildeten Klaſſe, die Hand bieten?“
„Sie werden es ſehen.“
„Ich?“
„Ja, Sie, mein Theurer, und zwar durch Vermitte⸗ lung des italieniſchen Grafen.“
„Sie ſcherzen!“
„Gewiß nicht; es iſt mein wie Ihres Vaters Wunſch—“


