Teil eines Werkes 
3. Bd. (1867)
Entstehung
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Entſchluß, Baden-Baden noch am nächſten Tage

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immer groß, gewann, ließ den Satz ſtehen, verlor und

doublirte, wiederholte Letzteres zwei⸗, drei⸗ bis fünfmal und verlor, gewann hierauf nach ſeinen gewöhnlichen Einſätzen, ließ ſtehen, gewann wieder, ließ abermals ſtehen und verlor abermals. Da man ſah es ſei⸗ ner Miene an begann er auch ſeinen Muth, ſeinen Spielgeiſt, den Takt zu verlieren; er ſpielte unſicher, ohne Vertrauen auf das Glück, oder reizte dieſes zur Unzeit, genug, er verlor und verlor. Nach Verlauf zweier Stunden nahm er aus ſeiner Caſſette die letzte Goldrolle, ſetzte dieſe aber nicht wie bisher ganz, ſon⸗ dern zerbrach ſie in zwei Theile, verlor die eine Hälfte, theilte dann die andere wieder, verlor auch dieſe und ſetzte dann ſeinen letzten Louisdor auf ſein letztes Blatt. Er hatte ſeinen Gewinnſt von fünfundzwanzigtauſend Gulden wieder verſpielt und dazu noch von ſeinem Geſchäftsgelde zehntauſend Gulden.

Sein Geſicht war leichenfahl geworden, doch blieb er, nachdem er Alles verloren hatte, noch eine Weile ſitzen, wie um das Spiel zu beobachten, und verließ dann mit der leeren Caſſette in einem und ſeinen ver⸗ hängnißvollen Freund am andern Arm die ſtrahlende Hölle.

Karl entfernte ſich tief erſchüttert und mit dem