Unſer Poet begab ſich von da in den Salon der Roulette.
Großes Gedränge wie immer, diesmal wohl noch größer.
Er tratthinzu, um den Grund davon kennen zu lernen.
„Himmel!“ rief er unwillkürlich aus, während ſein Blick nach einem Gegenſtande hinſtarrte, der, wie er alsbald ſah, dieſen großen Andrang von BZuſchauern verurſachte.
Wie kurz zuvor beim Kartenſpiele der kühne Fremde, hatte hier, wie Karl vernahm und ſich ſelbſt nun über⸗ zeugte, ein Zweiter ſtaunenerregendes Glück und in ſeiner Kaſſette neben ſich bereits einen Gewinnſt von mindeſtens zehntauſend Gulden, während er mit glei⸗ chem Kaltblute, ja mit einer Art Geringſchätzung ſeines Glückes noch weiter ſpielte und mit nur wenigen Aus⸗ nahmen auch noch weiter gewann.
Und dieſer ebenſo glückliche als anſcheinend in⸗ differente Spieler war— und daher Karl's Ausruf— Niemand anders als der ſchöne junge Unbekannte von Bar⸗le⸗Duc.
Wie von einer geheimen Macht getrieben, drängte er ſich an deſſen Seite und flüſterte ihm, auch nur in⸗ ſtinctiv, ein Wort zu, das Wort:„Genug!“
Der junge Mann, ihn erblickend und das Wort


