Teil eines Werkes 
2. Bd. (1867)
Entstehung
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Um die große Tafel der Roulette drängen ſich demnach Menſchen aus allen Ständen, arme und Ja, auch reiche.

An jenem Abende zum Beiſpiel ſah Karl mit nicht geringem Erſtaunen den regierenden Fürſten von*** am Opfertiſche der Roulette.

Dieſer Fürſt, ein leidenſchaftlicher Spieler, erregte großes Aufſehen, bei Denkenden auch großes Aergerniß.

Er beſäete förmlich die Tafel mit Goldſtücken und gewann im Verlaufe von zwanzig Minuten über zehn⸗ tauſend Francs.

Und doch, wie Karl in den nächſten Tagen ſah und hörte, war dieſer Fürſt der beſte Kunde des Herrn Benazet, denn er verlor in jeder Saiſon durch⸗ ſchnittlich fünfzigtauſend Francs.

Nun, dies machte dem guten Fürſten Spaß, alſo

Der hohe Herr hatte ſich ſo eben mit ſeinem zeit⸗ weiligen Gewinnſte in der Caſſette vergnügt lächelnd entfernt, als ein hochſtämmiger, ſteifer, drollig⸗elegant gekleideter Engländer, eine Dame am Arme, ganz ernſten, eigentlich phlegmatiſchen Ausſehens an die Tafel trat, einige Guineen aus der Taſche zog und dieſe auf das gefächerte grüne Tuch mehr hin⸗ warf als legte.

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