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Madame Bouché gerieth über dieſe Haltloſigkeit des Gegenſtandes halb außer ſich, und es wäre gewiß um ihren Verſtand geſchehen geweſen, wenn ſie einen zu verlieren gehabt hätte; ſo kam ihr armes Gehirn mit dem blauen Fleck davon, daß es ihrem Gemahle noch bornirter erſchien als in den ſchönſten Tagen ihres blühenden Unſinns.
Es war gegen ein Uhr, als der Maler Max im Geſchäftslokale Picard's erſchien und anſcheinend eben⸗ ſo ruhig als formell thöflich nach dem Herrn Chef fragte.
Man kannte ihn und wies ihn nach dem Comptoir.
Max trat auch hier noch ruhig ein.
Ebenſo ruhig ſaß Picard, der ſich allein befand, am Pulte mit Schreiben beſchäftigt.
Er blickte beim Eintreten des Malers nur halb von der Arbeit auf, hieß dieſen aber ſogleich ganz herzlich willkommen, indem er ihm die Hand reichte und einen Sitz anbot.
Wir wollen hier bemerken, daß Picard dieſen jun⸗ gen Mann ſowohl als Künſtler wie als Menſchen hoch⸗ ſchätzte und liebte.
„Was verſchafft mir das Vergnügen, Sie endlich wiederzuſehen?“ ſagte er, die Feder weglegend, mit einem
Ausdrucke von Offenheit und Gutherzigkeit, den zu er⸗ 1*


