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meine Geliebte. Das, Madame, iſt Alles, was ich er⸗ fahren habe.“
„Und das iſt auch Alles ſehr ſchön und gut“ be⸗ merkte die Spezereihändlerin,„aber noch wiſſen wir nicht, wie Picard ſich mit dem Doctor auseinandergeſetzt und was ſeine Frau zu ihrer Rechtfertigung vorgebracht haben mag, da ſie ihn dahin gebracht, zum Skandal für uns Andere mit ihr Arm in Arm durch die Straße zu ſpazieren, als wäre das Alles gar nicht der Rede werth.“
„Binnen drei Tagen werde ich auch das heraus⸗ gekriegt haben“ ſagte Louis, der Bediente, und empfahl ſich für den Augenblick.
Nun wurde Monſieur Bouché von Madame Bouché in Kenntniß geſetzt von dem, was ſie ſo eben über Mon⸗ ſieur und Madame Picard vernommen, und dann war⸗ tete man bis zum Ladenſchluß zehn Uhr— auf des vielbeſprochenen Paares Nachhauſekunft, aber ver⸗ gebens.
„Picard wird doch nicht etwa ſeine treuloſe Frau — verdient hätte ſie's allerdings— in die Seine ge⸗ ſtoßen haben?“ bemerkte Madame Bouché gegen ihren Mann.
„Dummes Zeug!“ entgegnete dieſer verdrießlich. „Ins Theater hat er ſie geführt, ich wette eine Tonne


