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ein Bruder, Sie werden mir eine Schweſter ſein und Alles wird gut werden.“
Hier brach ihm die Stimme, denn es drohte ihm das Herz zu brechen, und er bedeckte ſich das Antlitz mit beiden Händen, um die hellen Zeugen ſeines See⸗ lenſchmerzes zu verbergen.
In dieſem Moment vernimmt er lautes Schluchzen und fühlt ſeine Kniee von zitternden Händen um— klammert.
Er erbebt, blickt nieder; zu ſeinen Füßen liegt, der Reue ſchönes Bild, Pauline.
Noch am Abend deſſelben Tages, nachdem Herr und Frau Picard ihr Diner wie immer gemeinſchaftlich gehal⸗ ten hatten, nur mit dem Unterſchiede, daß ſie faſt nichts genoſſen, begaben ſich beide Arm in Arm aus dem Hauſe und ſchritten, ſeinerſeits abſichtlich, langſam an dem Laden des„guten Freundes“, des mittheilſamen Gewürzkrämers Bouché, vorüber, der nicht umhin konnte, unter die Thür zu treten und dem dahinwan⸗ delnden Paare mit Verwunderung, eigentlich mit ſchlecht verhehltem Aerger ſo lange nachzublicken, bis es in der Maſſe der Promenirenden ſeinem Auge ſich entzog.
Noch mehr als Monſieur ärgerte ſich hierüber Ma⸗ dame Bouché, die ſich gleichfalls im Laden befand.


