Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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179 und im ſelben Tone ſchmerzlicher Reſignation, ſprach alſo weiter:

Erwarten Sie von mir keine Vorwürfe weder in dieſem noch im letzten Augenblicke meines Lebens, doch erwarten Sie, daß ich ſagen werde, wie mir ums Herz iſt und was nun geſchehen muß, um, was geſchehen und was ungeſchehen zu machen unmöglich iſt, wenig⸗ ſtens in ſeiner Wirkung auf die Welt abzuſchwächen. Ich, ich leide, denn ich liebte Sie, ich liebe Sie noch aufs innigſte; ein wie leichtlebender Menſch ich immer auch geweſen, von der Minute an, da ich Sie zum erſten Mal geſehen, lebte ich nur für Sie und ich habe, ſeit wir verbunden, ein anderes Gefühl nicht gehabt als die Sehnſucht, Sie glücklich zu wiſſen. Dieſe Sehnſucht befriedigte ſich nur halb, denn Sie liebten mich nicht und Sie waren redlich genug, dies mir zu ſagen. Ich nun begnügte mich, wenngleich ſchmerzlich genug, mit Ihrer Achtung, immer hoffend, da man eben immer hofft, daß es mit der Zeit meiner liebevollen Hingebung gelingen dürfte, ſich durch Gegen⸗ liebe belohnt zu finden. Alles denn, Alles, was ich von Ihrer Seite empfing, beſtand in der, ich darf es wohl ſagen, mir gebührenden Achtung. Noch einmal, Sie ſollen keinen Vorwurf hören. Es gilt nur zu be⸗ ſprechen, was nun zu geſchehen hat, um der Welt, der 12