Teil eines Werkes 
1. Bd. (1867)
Entstehung
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deſſen Ton etwas Herriſches hatte, der Zweitjüngere, mir ſogar noch weniger, und nichts in der Welt wird mich ins Lager dieſer Deiner Ueberzeugung führen, mein ſonſt ſehr geſchätzter Freund Robert, deſſen na⸗ türliche Liebenswürdigkeit alle ſeine Marotten nicht zu untergraben vermögen.

Danke ſchön, lieber Max entgegnete der Anhän⸗ ger des Fatalismus mit eigenthümlichem Lächeln, das

ſich wie matter Sounenſchimmer zwiſchen grauen Wet⸗

terwolken ausnahm, indem er, von den Uebrigen ge⸗ folgt, läſſig weiterſchritt;danke beſtens, obgleich es Dir nie ſchwer fällt, etwas liebenswürdig zu finden, was den Malern ſchon ſo eigen iſt, beſonders den idea⸗ liſtiſchen.

So ſprechend klopfte Robert dem an Jahren und, wie ſich zeigen wird, auch in der Lebensanſchauung ihm Zunächſtſtehenden auf die Schulter, indem er hin⸗ zufügte:Unſer Freund Ernſt, der wackere Realiſt, fin⸗ det mich zwar nicht liebenswürdig, im Gegentheile, da⸗ für iſt er mit mir eine Seele.

Karl lachte laut auf.

Seele! rief er aus.Wie kommt der Materialiſt Robert zu dem Worte Seele?

Robert biß ſich auf die Lippe. Sprachgebrauch! bemerkte leichthin Ernſt.