Unrecht an einem Schriftſteller, mit einem leicht aus ſeiner Feder geworfenen Correſpondenzartikel alle ſeine Werke verdunkeln zu wollen, aus denen glühende Liebe für echte Freiheit leuchtet!— Ich weiß, daß Aleran⸗ der gegen mich aufgebracht und daß man ſo wahn⸗ ſinnig iſt, mich als eine erkaufte Feder zu verleumden; o mein Freund, ich weiß das gut! Aber weder Sie, noch dieſe Menſchen, die mich verläſtern, ahnen, wie weit meine Seele von Beſtechlichkeit entfernt und— wie meine Lage iſt: ich würde hungern, ohne meine raſtloſe Thätigkeit in rein künſtleriſchem, objectivem Wir⸗ ken und ohne die Unterſtützung meiner Schwiegereltern; nicht einmal das iſt mir geworden, wozu mich meine Arbeiten und Kenntniſſe befähigen, eine wiſſenſchaftliche Anſtellung. Doch, genug über dieſes Capitel; ich müßte bitter werden und— meine Gegner mögen ſehen, daß ich dazu lächle: laſſen wir die Alles ſichtende Zeit wirken; ſie wird erklären und deuten und ausſprechen, was an Alerander wie an mir räthſelhaft, dunkel und— verſchwiegen iſt.—
Ich habe nie an der Aufrichtigkeit Ihres Wortes gezweifelt, ſagte Nicolaus ruhig; nur hätte ich immer gewünſcht, daß Sie allen Parteien fern geblieben wären. — Es wird ja vorübergehen.—
Ich zweifle, verſetzte Carl lächelnd, und bin auf


