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reichte, ſeine Bedürfniſſe zu decken, die Verbindung bis zu dem Augenblicke verſchieben, da ihm eine An⸗ ſtellung würde; Maria's Vater jedoch, ein wohl⸗ habender Mann, erbot ſich, für die Menage bis da⸗ hin zu ſorgen und— ſo traten ſie denn zum Altare.
Sie richteten ſich mäßig aber anſtändig ein und lebten ſehr glücklich. Der hohe Verſtand, der milde Ernſt ſeiner Gattin wirkte wohlthätig auf ſein leiden⸗ des Gemüth; es genas allmählig und ſelige Heiter⸗ keit goß ſich über ſeinen Geiſt aus.
So entſchwand ein Jahr. Maria wurde Mut⸗ ter und der Anblick des Kindes, eines ſüßen holden Maädchens, verſcheuchte die letzten Wolkennachzügler vom Schlachtfelde ſeiner zerkämpften Stirne.
Eine Anſtellung hatte er immer noch nicht gefun⸗ den; man ließ ihn, den Schwiegerſohn eines Man⸗ nes, der noch für wohlhabender galt als er wirklich war, zuwarten. Dieſer Umſtand trübte aber ſein Leben nicht; er war ſehr fleißig und erwarb ſich viel: genug, er war glücklich.
So fand ihn, im zweiten Jahre ſeiner ſchönen Ehe, der aus America zurückgekehrte Dichter, Nico⸗ laus, und Carl empfing ihn, ſeine liebliche Wali auf dem Schooße und hatte die unausſprechliche


