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Der schwarze Bund
Entstehung
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23 ſicher in die Haͤnde der Prinzeſſin zu bringen; um nun ſelbſt Gewißheit daruͤber zu erlangen, begab er ſich in die Meſſe des Koͤnigs, folgte ihm zur Tafel und er⸗ bat ſich in Gegenwart des ganzen Hofe die Erlaubniß, in den Kaiſerlichen Truppen zu dienen, um darin fuͤr den Dienſt Sr. Majeſtaͤt die noͤthigen Faͤhigkeiten zu er⸗ werben. Der Koͤnig lobte einen ſo ſchoͤ⸗ nen Eifer und geſtattete dem Adel, den er beurlaubte, dem Herzoge zu folgen. Nachdem Guiſe das Koͤnigliche Gemach verlaſſen hatte, beurlaubte er ſich von den Koͤniginnen; nun verbreitete ſich die Nach⸗ richt von ſeiner Abreiſe uͤberall, gelangte bis zu den Ohren der Prinzeſſin, und er⸗ fuͤllte ſie mit Erſtaunen und Wehmuth. Sie vermochte es nicht zu erklären, daß ein Mann, der im Begriff war, ſie zu ver⸗ laſſen, ihr das Geſtaͤndniß ſeiner Liebe ablegen konnte, und ihre Verwunderung verſchwand erſt da, als ſie aus den Haͤn⸗ den des Herzogs, der ihr ſeine Abreiſe