Druckschrift 
Der schwarze Bund
Entstehung
Einzelbild herunterladen

dig ſey, ſie wieder zu beruhigen, und er ihm daher rathe, ſich während einiger Monate zu entfernen.

Dieſer Rath war fuͤr Heinrich ein zermalmender Donnerſchlag. Der Kardinal, dem es nicht entging und der die Wirkung mäßigen wollte, ſetzte hinzu: daß er ſich uͤber die Widerwaͤrtigkeiten der Liebe mit der Gunſt des Gluͤckes troͤſten muͤſſe und da das Haus Lothringen das Geluͤbde ei⸗ ner unverletzbaren Anhaͤnglichkeit an das Intereſſe der katholiſchen Religion gethan habe, ſich gerade jetzt fuͤr ſeine Jugend eine guͤnſtige Gelegenheit zeigte, ſeinen Ei⸗ fer zu bewähren und ſich Ruhm zu erwer⸗ ben; daß die Tuͤrken Sigeth, eine der Haupt⸗ ſtaͤdte Ungarns, belagerten, weshalb er von dem Koͤnige die Erlaubniß erbitten muͤſſe, eine Zeitlang im Kaiſerlichen Heere zu dienen. Er wuͤrde, meinte der Kardinal, dann nur glorreicher und den Wuͤnſchen einer ſo ſchonen Prinzeſſin wurdiger zuruͤck⸗