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zuſehen, verſcheuchte bald die Traumge⸗ ſtalten; es ſfiel ihm ein, daß Ball bei der Koͤnigin war, und er erſchoͤpfte ſich nun in Bemuͤhungen, dort mit alle den Vor⸗ zuͤgen eines verliebten Fuͤrſten zu erſchei⸗ nen, der einer Tochter Frankreichs zu ge⸗ allen ſtrebt. Bei ſeinem Eintritt tanzte ſie mit ihrem Bruder, dem Herzoge von Anjou; ungeachtet ihrer Bemuͤhungen, die Unruhe ihres Herzens zu verbergen, konnte ſie es doch nicht verhindern, daß ſie bei
doch forderte
ie Gewohnheit des Hofes allein den jun⸗
gen Leuten erwirbt, zum Tanze auf, und dieſer von den Gefuͤhlen der kaum entfal⸗ teten Liebe beſeelte Tanz ließ ſie in ſo lebhaften und angenehmen Geſtalten dahin ſchweben, daß ſich in der Verſammlung zum Lobe eines ſo vollkommen Paars, ein Gemurmel des Beifalls erhob.
Die Gelegenheit zu einer Erklaͤrung


