242
Sherry holen und darauf ſehen, daß mit meinem Gepäck Alles in Ordnung iſt.“
Er ging ruhig in ſein Zimmer hinauf, um zu ſehen, wer der Beſucher wäre. Wahrſcheinlich keine Perſon von Bedeutung. Ein ungeſtümer Mahner vielleicht; denn er hatte ſeine Affairen in der wilde⸗ ſten Verwirrung zurückgelaſſen, als er auf Mr. Tal⸗ boys' Einladung davon lief, und ſich viel zu hoch in den Himmel ſeliger Liebe verſtiegen, um ſich ſolcher ſublunariſchen Dinge, wie unbezahlte Schneiderrech⸗ nungen, zu erinnern.
Er öffnete die Thüre ſeines Wohnzimmers und trat ein. Die Kanarienvögel ſangen der untergehen⸗ den Sonne ihr Abſchiedslied, und das ſchwache gelbe Licht flackerte über den Geranienblättern.
Der Beſucher, wer er auch ſein mochte, ſaß mit dem Rücken gegen das Fenſter und hatte den Kopf auf die Bruſt geſenkt. Aber er fuhr auf, als Ro⸗ bert Audley in das Zimmer trat, und der junge Mann ſtieß einen lauten Schrei der Ueberraſchung und des Entzückens aus und öffnete die Arme gegen ſeinen verlorenen Freund Georg Talboys.
Mrs. Malony hatte aus der Schenke, welche ſie mit ihrer Gönnerſchaft beehrte, noch mehr Wein und noch mehr Speiſe zu holen, und die beiden jungen Männer ſaßen bis tief in die Nacht an dem Herde, welcher ſo lang verlaſſen geweſen war.
Wir wiſſen, wie viel Robert zu erzählen hatte. Er berührte nur leicht und zart jenen Gegenſtand, der, wie er wußte, für ſeinen Freund ſo ungemein ſchmerzlich war; er ſprach ſehr wenig von der elen⸗ den Frau, welché den Reſt ihres⸗ gottloſen Lebens
+„———— c)— e—— c—c—


