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matis umrankten Fenſtern in der purpurnen Tiefe eines See's abſpiegeln ſollte.
Natürlich war Klara weit davon entfernt, den Endzweck dieſer melancholiſchen Lamentationen zu entdecken. Sie empfahl Mr. Audley, viel zu leſen und fleißig an ſeinen Beruf zu denken und ein ernſtliches Leben zu beginnen. Es war vielleicht eine harte, trockene Art von Exiſtenz, welche ſie ihm vor⸗ ſchlug, ein Leben ſtrenger Arbeit und Thätigkeit, in welchem er ſeinen Mitmenſchen nüzlich zu werden und ſich ſelbſt einen Ruf zu gewinnen ſich beſtreben ſollte. Mr. Audley machte beinahe ein ſchiefes Ge⸗ ſicht, wenn er an eine ſo kahle Ausſicht gedachte.
„Ich würde Alles thun,“ ſprach er bei ſich,„und mit Ernſt und Eifer thun, wenn ich eines Lohnes für meine Mühe ſicher wäre. Wenn ſie den Ruf, den ich gewonnen, für ſich annehmen und mich durch ihre theure Genoſſenſchaft bei dem Ringen und Trei⸗ ben unterſtüzen wollte. Aber wie, wenn ſie mich in den Kampf hinwegſendet und, während ich ihr den Rücken wende, irgend einen plumpen Landſquire heirathet?“
Da er von Natur unentſchloſſenen und zögernden Gemüths war, ſo läßt ſich nicht ſagen, wie lang Mr. Audley in der Beſorgniß, zu ſprechen und den Reiz jener Ungewißheit zu zerſtören, welche, wenn auch nicht immer hoffnungsvoll, doch ſehr ſelten ganz in Verzweiflung überging, ſein Geheimniß bewahrt haben würde, wäre er nicht durch den Impuls eines
unbewachten Augenblicks zu einem vollen Bekennt⸗
niß der Wahrheit hingedrängt worden. Er hatte fünf Wochen zu Grange Heath ver⸗
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