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lichkeit, daß Robert Audley etwas Anderes als einen wüthenden Haß gegen ſie als impertinente Reben⸗ buhler und unbefugte Störenfriede empfinden konnte. Er war eiferſüchtig auf Jedermann, welcher in die von jenen ruhigen braunen Augen bewohnte Region kam, eiferſüchtig auf einen dicken Wittwer von acht⸗ undvierzig Jahren; auf einen ältlichen Baronet mit brennendrothem Barte; auf die alten Frauen in der Nachbarſchaft, welche Klara Talboys beſuchte und pflegte; auf die Blumen in dem Gewächshauſe, welche ſo viel von ihrer Zeit in Anſpruch nahmen und ihre Aufmerkſamkeit von ihm abzogen.
Zuerſt waren ſie ſehr ceremoniös gegen einander und wurden nur gemüthlich und freundſchaftlich, wenn ſie auf Georgs Abenteuer zu ſprechen kamen, aber allmälig entſpann ſich eine angenehme Vertraulich⸗ keit zwiſchen ihnen, und ehe die erſten drei Wochen von Roberts Beſuch verfloſſen waren, machte Miß Talboys ihn glücklich, indem ſie ihn ernſtlich vor⸗ nahm und ihm über das zweckloſe Leben, das er bisher geführt, und den geringen Gebrauch, den er von den ihm verliehenen Talenten und Vortheilen gemacht hatte, den Text las.
Wie angenehm war es, ſich von der Frau, die er liebte, zurechtweiſen zu laſſen! Wie angenehm war es, ſich vor ihr zu demüthigen und ſeine Un⸗ würdigkeit anzuerkennen! Wie entzückend war es, ſo prächtige Gelegenheiten zu bekommen, darauf hin⸗ zudeuten, daß wenn ſein Leben irgend einem Gegen⸗ ſtand geheiligt geweſen wäre, er ſich wohl ange⸗ ſtrengt haben würde, etwas Beſſeres als ein müßi⸗ ger Flaneur auf den glatten, zu keinem beſondern
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