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Theurer,“ flüſterte ſie ſanft.„Sie werden ſich nie⸗ mals durch Jemand gegen mich einnehmen laſſen, nicht wahr, geliebter Freund?“
„Gegen Dich einnehmen laſſen?“ wiederholte der Baronet.„Nein, meine Liebe.“
„Aber Sie wiſſen, Theurer,“ fuhr Mylady fort, „es gibt in der Welt ebenſowohl gottloſe Leute, wie wahnſinnige, und darunter mögen Perſonen ſein, in deren Intereſſe es liegt, mir Unrecht zuzufügen.“
„Sie thäten beſſer daran, es nicht zu verſuchen, Lucy,“ antwortete Sir Michael;„ſie würden ſich dabei bald in einer ziemlich gefährlichen Lage finden.“
Lady Audley lachte laut: es war ein munteres, triumphirendes, ſilbernklingendes Gelächter, welches durch das ruhige Zimmer vibrirte.
„Mein theurſter Freund,“ ſagte ſie,„ich weiß, Sie lieben mich. Und jezt muß ich fort, denn es iſt ſieben Uhr vorüber. Ich war von Mrs. Montford zum Diner eingeladen, muß aber jezt einen Reit⸗ knecht mit einer Entſchuldigung abſenden, denn Mr. Audley hat mich für Geſellſchaft ganz untauglich gemacht. Ich werde zu Hauſe bleiben und Ihnen abwarten, mein Theurer. Sie werden recht bald zu Bette gehen, nicht wahr, und ſich recht ſchonen?“
„Ja, meine Liebe.“
Mylady trippelte aus dem Zimmer, um ihre Befehle wegen der in das Haus, wo ſie hätte dini⸗ ren ſollen, zu entſendenden Botſchaft zu geben. Sie hielt einen Augenblick an, als ſie die Thüre des Bücherzimmers hinter ſich ſchloß— hielt an und legte ihre Hand auf die Bruſt, um den raſchen Schlag des Herzens zu hemmen.
Braddon, Lady Audley's Geheimniß. II. 16


