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er erklärte, es müſſe mit ſeinem Neffen im Kopfe nicht ganz richtig ſein, nur einer ganz ordinären Redensart, von welcher man recht wohl weiß, daß ſie ſehr wenig zu bedeuten hat. Der Baronet hegte allerdings keine ſonderliche Achtung von Roberts Fähigkeiten zu den Geſchäften des alltäglichen Le⸗ bens. Er war gewohnt, ſeinen Neffen als ein gut⸗ artiges Nonens*) zu betrachten— als einen Mann, deſſen Herz von der freigebigen Natur reichlich mit all den beſten Gaben ausgeſtattet war, welche die edelmüthige Göttin zu verſchenken hatte, aber deſ⸗ ſen Gehirn bei der Vertheilung der geiſtigen Güter etwas zu kurz gekommen war. Sir Michael verfiel hiebei in einen Irrthum, welcher bei behaglichen, eine Sache nur leicht nehmenden Beobachtern, die keine Gelegenheit haben, unter die Oberfläche zu ſchauen, ſehr gewöhnlich iſt. Er nahm Läßigkeit für Unfähigkeit. Er dachte, weil ſein Neffe ein Müßiggänger war, müßte er nothwendig auch be⸗ ſchränkten Verſtandes ſein, und gelangte zu dem Schluſſe, wenn Robert ſich nicht hervorthäte, ſo ge⸗ ſchehe dieß nur, weil er hiezu nicht im Stande wäre.
Er vergaß der ſtummen ruhmloſen Miltons, welche lautlos, unverſtändlich dahin ſterben, aus Mangel an jener mürriſchen Beharrlichkeit, jenem blinden Muthe, womit der Dichter begabt ſein muß, ehe er einen Verleger finden kann; er vergaß der Cromwells, welche das edle Fahrzeug— Staats⸗ ökonomie— auf einer aufgeregten See ſich abar⸗
*) Ein in Weſenheit nicht exiſtirendes Ding. A. d. U.


