Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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Matilda nicht. Die arme Matilda weinte immer; ie trank,——

Der Knabe wurde durch die plözliche Erſchei⸗ nung von Mr. Maldon zum Schweigen gebracht, welcher auf der Schwelle des Zimmers ſtand und Robert Audley mit einem halb trunkenen, halb er⸗ ſchrockenen Blick, der ſich kaum mit der Würde ei⸗ nes in Ruheſtand verſezten Seeofficiers vertrug, an⸗ ſtarrte. Die Magd, athemlos und keuchend, ſtand hart hinter ihrem Herrn. So früh am Tage es war, ſo lautete doch des alten Mannes Sprache dick und verwirrt, als er grimmig Mrs. Plowſon anredete.

„Sie ſind mir ein ſchönes Geſchöpf und wollen ſich eine gefühlvolle Frau nennen,“ ſagte er.„Wa⸗ rum nehmen Sie das Kind nicht fort und waſchen ihm das Geſicht? Wollen Sie mich ruiniren? Wollen Sie mir den Garaus machen? Nehmen Sie das Kind fort! Mr. Audley, Sir, ſehr erfreut, Sie zu ſehen, ſehr glücklich, Sie in meiner Behauſung zu empfangen,“ ſezte der alte Mann mit benebelter Höflichkeit hinzu, indem er ſich, während er ſprach, in einen Stuhl fallen ließ und ſeinem unerwarteten Beſuche Stand zu halten ſich beſtrebte.

„Welches auch die Geheimniſſe dieſes Mannes ſind,“ dachte Robert, als Mrs. Plowſon den kleinen Georg Talboys aus dem Zimmer ſchaffte,„die Frau hat keinen unwichtigen Antheil daran. Welches auch das Geheimniß ſein mag, es wird mit jedem Schritte dunkler und dichter, aber ich verſuche umſonſt mich zurückzuziehen, oder ohne Weiteres auf dem Pfade anzuhalten, denn eine ſtärkere Hand als die meinige