Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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fen Geſchriebenes, oder nach dem Bruchſtück eines Briefes ſuchte, das vielleicht zur Bezeichnung einer Stelle benüzt worden war. Er fand Nichts als eine Ringellocke goldenen Haars, von jener ſchimmernden Farbe, wie man ſie, außer auf dem Haupte eines Kindes, ſo ſelten ſieht— eine ſonnige Locke, von Natur geringelt, wie die Ranke einer Weinrebe, und in der Textur ſehr abweichend, wenn auch an Farbe nicht verſchieden von jener weichen, glatten Flechte, welche die Hauswirthin zu Ventnor Georg Talboys nach ſeiner Gattin Tod gegeben hatte. Robert Aud⸗ ley unterbrach ſeine Unterſuchung des Buchs, ſchlug dieſe gelbe Locke in ein Blatt Briefpapier, welches er mit ſeinem Siegelring verſchloß, und legte ſie zu dem Memorandum über Georg Talboys und Ali⸗ cia's Brief in das uns ſchon bekannte Taubenloch. Er war im Begriff, das dicke Annual zu den andern Büchern zu legen, als er bemerkte, daß die zwei leeren Blätter vorn zuſammengeklebt waren. Sein Entſchluß ſtand ſo feſt, die Nachforſchung bis auf den äußerſten Punkt fortzuſezen, daß er ſich die Mühe machte, die beiden Blätter mit dem ſcharfen Ende ſeines Papiermeſſers abzulöſen, und er wurde für ſeine Beharrlichkeit durch das Auffinden einer Inſchrift auf dem einen derſelben belohnt.

Dieſe Inſchrift zerfiel in drei Theile und rührte von drei verſchiedenen Händen her. Der erſte Ab⸗ ſchnitt war auf das Jahr zurückdatirt, in welchem das Annual erſchienen, und gab an, daß das Buch einer gewiſſen Eliſabeth Ann Bince gehörte, welche das koſtbare Buch als Preis für gutes Verhalten

und Gehorſam von den Vorſtänden des Camfordhouſe⸗