Teil eines Werkes 
2. Bd. (1863)
Entstehung
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werthloſen Plunders, wovon jedes Stückchen einſt ſeinen beſondern Zweck gehabt hatte, ſah ſich Robert Audley vergeblich nach dem um, was er ſuchte— nach dem Paket von Briefen, welche dem Vermißten von ſeiner verſtorbenen Frau Helen Talboys ge⸗ ſchrieben worden waren. Er hatte Georg mehr als einmal auf das Vorhandenſein ſolcher Briefe an⸗ ſpielen hören. Er hatte ihn einmal dieſe verſchoſſe⸗ nen Papiere mit ehrerbietiger Hand ordnen ſehen; er hatte geſehen, wie er dieſelben ſorgfältig mit einem verſchoſſenen, einſt Helen angehörigen Bande zuſammengebunden, wieder unter die Trauerkleider in den Koffer gelegt hatte. Ob er ſie nachher bei Seite gethan hatte, oder ob ſie ſeit ſeinem Verſchwin⸗ den von einer andern Hand bei Seite geſchafft wor⸗ den waren, ließ ſich nicht leicht beſtimmen, aber fort waren ſie.

Robert Audley ſeufzte ſchwer, als er die Dinge alle, eines nach dem andern, wie er ſie herausge⸗ nommen hatte, wieder in den leeren Koffer zurück⸗ legte. Er hielt inne, als er die kleine Anzahl zer⸗ fezter Bücher in der Hand hatte, und zögerte einen Augenblick.

„Ich will dieſe außen behalten,“ murmelte er, „vielleicht können ſie mir, eines oder das andere, zu irgend Etwas gut ſein.“

Georg's Bibliothek enthielt keine ſehr glänzende Sammlung von Literaturwerken. Da war ein altes griechiſches Teſtament und die zu Eton gebrauchte lateiniſche Grammatik, eine franzöſiſche Flugſchrift über das Reiterexercitium mit dem Säbel; ein ein⸗

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