7
Nacht unter eine Decke von einem Stück grünen Boye's, das für die Sorgfalt der ehrlichen Mrs. Maloney Zeugniß ablegte, zurückgezogen.
Robert ſchaute ſchnell in dem Wohnzimmer herum; ſezte dann die Hunde auf die Kaminvorlage und ging ſofort in das kleine innere Gemach, welches als Ankleidekabinet diente.
Hier war es, wo er außer Gebrauch gekommene Felleiſen, übelzugerichtete lackirte Etuis und andern Plunder aufbewahrte; und hier hatte auch Georg Talboys ſein Gepäck zurückgelaſſen.
Robert nahm einen Koffer von einer hohen Truhe herab, kniete mit einem Lichte in der Hand vor dem⸗ ſelben nieder und unterſuchte ſorgfältig das Schloß.
Allem Anſchein nach befand es ſich genau in demſelben Zuſtand, in welchem Georg es gelaſſen, als er ſeine Trauerkleider abgelegt und in dieſem armſeligen Repoſitorium mit all den andern Ange⸗ denken an ſeine verſtorbene Frau aufbewahrt hatte. Robert fuhr mit ſeinem Rockärmel über den abge⸗ nüzten, lederbeſchlagenen Deckel, auf welchem die Anfangsbuchſtaben G. T. mit großen, dickköpfigen Meſſingnägeln angebracht waren; aber Mrs. Ma⸗ loney, die Wäſcherin, mußte die pünktlichſte der Haus⸗ hälterinnen ſein, denn weder der Koffer noch die Truhe waren ſtaubig.
Mr. Audley ſchickte einen Knaben ab, um ſeine iriſche Aufwärterin zu holen, und ſchritt inzwiſchen, mit lebhaftem Verlangen auf deren Ankunft wartend, in ſeinem Wohnzimmer auf und ab.
Sie kam nach etwa zehn Minuten, und nachdem ſie ihr Entzücken über die Rückkehr„des Herrn“


