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ihrer Eile und Aufregung faſt gegen den Gentle⸗ man an.
„Ich bitte um Entſchuldigung—“ begann ſie ceremoniös, erhob dann die Augen von Mr. Aud⸗ ley's Weſte, welche ungefähr in gleicher Höhe mit ihrem hübſchen Geſichte lag, und rief:
„Robert! Sie ſchon in London?“
„Ja, Lady Audley; Sie hatten ganz Recht, das Schloßwirthshaus iſt ein trauriger Ort, und—“
„Sie ſind deſſelben müde geworden; das dachte ich mir wohl. Haben Sie die Güte, mir den Wagen zu öffnen; der Zug geht in zwei Minuten ab.“
Robert Audley blickte die Gattin ſeines Oheims mit ziemlich verlegener Miene an.
„Was hat das zu bedeuten?“ dachte er.„Sie iſt jezt ein ganz anderes Weſen, als jenes elende, hülf⸗ loſe Geſchöpf, welches in dem kleinen Zimmer zu Mount Stanning vor vier Stunden ſeine Maske einen Augenblick fallen ließ und mich mit ſeinem Mitleid erregenden Geſichte anſchaute? Was iſt vor⸗ gekommen, um einen ſolchen Wechſel zu veranlaſſen?“
Mit dieſen Gedanken beſchäftigt, öffnete er die Thüre und war ihr behülflich, ſich bequem zurecht zu ſezen, indem er ihr den Pelz über die Kniee aus⸗ breitete und den ungeheuren Sammetmantel, in wel⸗ chem ihre ſchmächtige kleine Figur beinahe verborgen war, in Ordnung brachte.
„Ich danke Ihnen ſehr; wie gut Sie gegen mich ſind!“ ſagte ſie, während er ſo that.„Sie werden mich für recht närriſch halten, daß ich an einem ſolchen Tag eine Reiſe mache, ſelbſt ohne meinen lieben Mann vorher davon in Kenntniß zu ſezen;


