ſeine Pfeife niederlegte.„Ich will gehen und ſogleich mit ihm reden.“
Er wartete, bis die wenigen Beſucher der Schenke ſich nach einänder entfernten, und als Lukas Marks die Hausthüre hinter dem letzten ſeiner Gäſte ver⸗ riegelt hatte, ſchlenderte er gelaſſen in das Schenk⸗ zimmer hinüber, wo der Wirth mit ſeiner Frau ſaß.
Phöbe war an einem kleinen Tiſche beſchäftigt, auf welchem ein zierliches Arbeitskäſtchen ſtand, jedes Röllchen Baumwollenfaden und jeder glänzende ſtählerne Stift an ſeinem beſtimmten Orte. Sie ſtopfte die groben grauen Socken, welche ihres Mannes plum⸗ pen Fuß ſchmückten, aber ſie verrichtete ihre Arbeit ſo geziert, als ob es Mylady's zarte ſeidene Strümpfe geweſen wären.
Ich ſage, ſie nahm von den Außendingen keine Farbe an, und das unbeſtimmte Air von Verfeine⸗ rung, das ihre Natur durchdrang, war mit ihr in der Geſellſchaft ihres bäuriſchen Mannes in dem Schloßwirthshauſe ebenſo verwachſen, wie in Lady Audley's feenhaftem Boudoir im Herrenhauſe.
Sie ſchaute plötzlich auf, als Robert in das Schenkzimmer eintrat. Es lag ein Schatten von Unruhe in ihren blaßgrauen Augen, welcher zu einem Ausdruck von Beängſtigung— nein zu Etwas wie Schrecken— ſich ſteigerte, als ſie von Mr. Audley auf Lukas Marks blickte.
„Ich komme auf einige Minuten herein, um mit Ihnen vor Schlafengehen zu plaudern,“ ſagte Robert, indem er ſehr behaglich vor dem muntern Feuer Platz nahm.„Würden Sie gegen eine Cigarre Etwas


