Teil eines Werkes 
1. Bd. (1863)
Entstehung
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zen kleinen Kolonie rings um mich herum. Ich reiste in der größten Eile nach Sydney, machte mein gefundenes Gold, das einen Werth von etwa zwanzigtauſend Pfund Strl. hatte, zu Geld, und ſchiffte mich vierzehn Tage ſpäter an Bord dieſes Schiffes nach England ein; und in zehn Tagen— in zehn Tagen werde ich meinen Liebling ſehen.“

„Aber dieſe ganze Zeit hindurch haben Sie nie⸗ mals an Ihre Frau geſchrieben?“

„Niemals, bis eine Woche, ehe dieſes Schiff un⸗ ter Segel ging. Ich konnte nicht ſchreiben, ſo lange Alles noch ſo ſchwarz ausſah. Ich konnte nicht ſchrei⸗ ben und ihr ſagen, daß ich einen ſchweren Kampf mit Verzweiflung und Tod zu beſtehen hatte. Ich wartete auf beſſeres Glück; und als es kam, ſchrieb ich, meldete ihr, daß ich faſt ebenſo ſchnell als mein Brief in England ſein würde, und gab ihr eine Adreſſe von einem Kaffeehauſe in London an, wohin ſie mir ſchreiben und mich wiſſen laſſen könnte, wo ſie zu finden wäre; wiewohl es kaum wahrſcheinlich iſt, daß ſie ihres Vaters Haus verlaſſen hat.“

Er verſank jezt wieder in Träumereien und dampfte nachdenklich an ſeiner Cigarre. Der letzte Strahl des Sommer⸗Tagelichts war dahin geſchwun⸗ den, und der blaſſe Schein des zunehmenden Mon⸗ des blieb allein zurück.

Plözlich warf Georg Talboys ſeine Cigarre weg, drehte ſich zu der Gouvernante um und rief kurz abgebrochen:„Miß Morley, wenn ich nach England komme und höre, daß meinem Weibe Etwas zugeſtoßen iſt, ſo bin ich auf der Stelle des Todes.“

„Mein lieber Mr. Talboys, warum denken Sie