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Merkwürdige und wunderbare Prophezeiungen des Bruders Hermann von Lehnin / von Louis de Bouverot. Aus d. Franz. mit e. Einleitung
Entstehung
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einen Eid ablegen wollte, irgend einer Religion treu zu r bleiben, wuͤrde, ſelbſt, wenn er wuͤßte, daß Gott wollte, n daß er ſie verlaſſe, einen unerlaubten und ſtraflichen Eid di ablegen, und wenn er ſpäter wußte, daß es ſo mit ſeiner F Religion waͤre, und er dann nichts deſto weniger ſeinen di Eid halten wollte, dann wuͤrde er ebenfalls eine uner⸗ da laubte und ſtraͤfliche Handlung begehen. Wenn die Prin⸗ ni zen von Preußen bei ihrer Confirmation nicht Willens ge⸗ G weſen ſind, dieſen Eid abzulegen, wenn ſie Willens gewe⸗ ge ſen ſind, den abzulegen, ihrem Glauben treu zu bleiben, die mit Ausnahme des Falles, wo ſie erfuͤhren, daß es Gottes wo Wille ſei, daß ſie ihn verlaſſen ſollten, dann wuͤrde, was kei ſie anbetrifft, ſobald kein triftiger Grund dagegen vorge⸗ Uel bracht werden könnte, daß die Prophezeiung Herrmanns Fo wirklich ein Reſultat göttlicher Eingebung ſein; dann wuͤrde, nu ſage ich, ſo weit es dieſe Prinzen angeht, der Fall eintre⸗ unt ten, den Vorbehalt in Anwendung zu bringen, der bei gen ihrem Eide ſtattgefunden, und es wuͤrde dieſer Eid ſie auch nicht im Allergeringſten abhalten, ihren Glauben zu in! verlaſſen, um den katholiſchen anzunehmen. ſich Es wird allen Einwohnern Europa's, den Katholiken not

wie den Proteſtanten, der Rath ertheilt, an die ſchreck⸗ nen

liche Kunde zu denken, die uns Allen im Laufe des Jah⸗