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Merkwürdige und wunderbare Prophezeiungen des Bruders Hermann von Lehnin / von Louis de Bouverot. Aus d. Franz. mit e. Einleitung
Entstehung
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Es iſt aus dieſem Grunde beinahe unzweifelhaft, daß Gott, der nach den Worten des zweiten Verſes dieſe Prophezeiung diktirt hat, in den Verſen 31 bis 34, Jemandem, der ſie leſen wuͤrde, eine Lehre von der groͤßten Wichtigkeit in Bezug auf ſeine Handlungsweiſe ertheilen wollte.

Gott hat in dieſen Verſen 31 bis 34 dem Mark⸗ grafen Friedrich 1. keine Lehre koͤnnen ertheilen wollen, denn er wußte, daß dieſer von der Prophezeiung keine Kenntniß erlangen werde, aber er hat ſie dem jetzigen Koͤ⸗ nige von Preußen koͤnnen ertheilen wollen, vorausgeſetzt, daß von dem Inhalte dieſer vier Verſe ſich etwas auf die⸗ ſen Koͤnig Bezuͤgliches finden laͤßt, denn Gott wußte, daß dieſer Koͤnig von der Prohezeiung Kenntniß erlangen und in den Stand geſetzt werden wuͤrde, ſich zum Leſen derſel⸗ ben zu entſchließen.

Die Verkuͤndigung, daß ein gewiſſer Souverain in Brandenburg nicht eher in Frieden regieren werde, als bis er die Macht der Huſſiten gebrochen haben wuͤrde, konnte ſich nicht auf den jetzigen Koͤnig von Preußen be⸗ zichen, weil es unter ſeiner Regierung weder in Bran⸗