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thut, und der dem andern im Namen Gottes einen Be⸗ fehl auferlegt, dieſem Befehl und der damit verbundenen Drohung, ein Verſprechen von bedeutenden zeitlichen Vortheilen hinzufuͤgt, ſo iſt dies ein Grund mehr, daß die weltliche Klugheit dem, den der Befehl trifft, die Aufgabe ſtellt, ſich mit groͤßter Sorgfalt den beſagten Betrachtun⸗ gen zu unterziehn. Doch das iſt nicht Alles. Da es fuͤr uns menſchliche Weeſn immer Unheilbringend iſt, in Beziehung auf unſer Schickſal in jenem Leben, wenn wir uns in Zwieſpalt befinden mit den Befehlen, welche Gott unſer Schöpfer, uns hat zukommen laſſen, und da dies außerdem auch noch unſerer zeitlichen Wohlfahrt ſehr ſcha⸗ den kann, ſo reicht es hin, wenn Einer unter unſers Glei⸗ chen, in unſrer Gegenwart und mit unſerm Wiſſen Wun⸗ der thut, und daß er, in Folge davon, ſich uns als ein Abgeſandter Gottes zu erkennen giebt und uns, angenom⸗ men ſelbſt, daß dies ohne irgend eine Drohung oder ohne irgend ein Verſprechen geſchieht, den Befehl bringt, irgend einen entſcheidenden Schritt zu thun; es reicht hin, ſage ich, daß die Weisheit der Religion und die weltliche Klug⸗ heit uns Beide zuſammen die Verpflichtung auferlegen, mit der großten Sorgfalt zu pruͤfen, bis zu welchem Grade die Wunder, die dieſer Menſch verrichtet, im Stande ſein können, ihn bei uns in dieſer Qualität eines Abgeſand⸗ ten des Allmächtigen, die er ſich beizulegen nicht anſteht, zu beglaubigen. 2*


