208 den. Ein grauſames Andenken quälte mich noch. Es epiſtirten noch zwei tugendhafte Men⸗
ſchen, deren Zutrauen ich mißbraucht hatte. Ich
konnte nie daran denken ohne eine ſchmerzhaf⸗ te Empfindung. Ich offnete mein Anliegen Zei⸗ len. So wollen wir nach Orleans, ſagte ſie. Du wirſt die Verzeihung Sinvals und So⸗ phiens erhalten. Sie ſind gutdenkend; deine Reue wird Ihren Zorn ausloſchen, wenn ſie je noch unwillig ſind. Ich ſchob dieſes Vorhaben nicht auf. Er hatte den Beifall meines Oheims. Zeila gieng zuerſt zu Sophien.
Ich komme, Sie um Ihr Mitleiden zu bitten⸗
Sie, Madame, ſagte die liebenswuͤrdige So⸗ phie? was kann ich Ihnen angenehmes erwei⸗ ſen? ich fühle, daß ich Ihnen nichts abſchlagen kann. Reden Sie doch!
Ich bin die Fuͤrſprecherin meines Mannes. Er iſt ſtrafbar gegen Sie, das Bewuftſeyn ſei⸗ nes Vergehens vergiftet ſein Leben⸗
Ich wäßte nicht, daß mich jemand beleidigt haͤtte.


