Teil eines Werkes 
2. Theil (1803)
Entstehung
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ich liebkoßten ihn. Mein Oheim war heftig in allen ſeinen Neigungen, er liebte und haßte nicht halb. Voll Aufmerkſamkeit auf mich kam er meinen Wuͤnſchen zuvor; er beſorgte meiner Frau die unbedeutendſten Dinge, es geſiel ihm nur wohl bei uns, wir verlieſſen ihn gleichfalls keine Minute.

Sobald mein Arreſtbefehl aufgehoben war, welches ſehr bald geſchehen war, ſo reiſeten wir auf das Gut meines Oheims, der alsdann meinen juͤngern Bruder mit der verheirathete, die er mir beſtimmt hatte. Dieſes Ereigniß Freute ihn herzlich und machte ſeine frohe Lau⸗ nen wiederkehren. Er hatte ſchon mit den El⸗ tern meiner Braut ein Engagement eingegan⸗ gen, die durch den Wechſel meines Bruders nichts verloren. Er hatte ein vortheilhaftes Aeuſſere, alle Eigenſchaften, die einem Mann

Achtung verſchaffen, und man konnte ihm nichts vorwerfen.

Was fehlte denn nun jezt noch zu meinem Gläͤk? Nichts. Ich war aber noch nicht zufrie⸗