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Tochter erkannte ich an ihrer Aehnlichkeit mit dir. Ich liebte das Kind, und konnte mich nicht von ihm trennen. Deine Gattin gewann durch ihre Sorgfalt, Aufmerkſamkeit, Zuvor⸗ kommenheit, durch ihren Verſtand und Talente meine Achtung und Bewunderung. Ich wunder⸗
te mich, in dem niedrigen Stande in einer P er⸗
ſon ſo viele gute Eigenſchaften vereint zu finden. Ich vergaß meine Schmerzen bei ihr; ich fuͤhl⸗ te ſie nicht, Oh! möchte dieſe Zeila, die ich verfolgte, ſagte ich, die ich ſo gerne kennen ler⸗ nen moͤchte, dieſem zaͤrtlichen Weibe gleichen.
Sie wurde blaß, zitterte, laͤchelte abwechſeind.
Seiia, ſagte ſie? Kennen Sie ſie, Madame?— Oh! ia!— Mein Herz war voll. Ich erzehlte ihr mit uͤberſtromender Empfindung das unrecht, das ich dir angethan hatte. Sie wurde her zeugt, daf ich es aufrichtig meine. Mein Zu⸗ trauen erwekte das ihrige, und nichts kommt meiner Freude gleich, als ich mich in den Ar⸗ men meiner Niece, und dieſes Kindes fand, welches einſt ſeine Mutter werden wird; ich nehme es an Kindesſtatt an, auch liebt es mich ſo ſehr, als ich das Kind.
Sobald ich dieſe Reiſe ertragen konnte, rei⸗ ſete ich mit meiner Niece ab, um meinen Ne⸗ veu zu befreien. Das Kind, 2.
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Denken Sie ſich mein Erſtau⸗
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