Teil eines Werkes 
1. Theil (1803)
Entstehung
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Dieſer Gedanke beſtimmte mich, zu einer raſchen Handlung. Ohne Ruͤkſicht auf die Ge⸗ fahr, der ich mich Preiß gab, ſezt' ich mich ſogleich nieder. Ich wußte, daß ſich der Mar⸗ quis von Bellecour zu Arrans aufhielt, im Kaffee⸗ hauſe ſchrieb ich daher einen Brief, worinn ich ihm das Vergangene weitlaͤufig in ſolchen Aus⸗ druken ſchilderte, daß er das eigene Bewußt⸗ ſeyhn meiner Schuld, uud die aufrichtigſte Reue daraus abnehmen konnte. Ich war tiefgeruͤhrt, zerfloß beinah in Thraͤnen, und der Brief war von Anfang bis zu Ende eine Huldigung, wel⸗ che der zerknirſchte Suͤnder der Unſchuld und der Tugend zollt. Meinen aufrichtigen Bekenntniſ⸗ ſen fuͤgt' ich eine Abſchrift der Briefe an So⸗ phien, und ihrer Antworten bei, die ich immer in meiner Brieftaſche verwahrte.

Es war beinah zwei Uhr, als ich mein Pa⸗ quet verſiegelte, und ich eilte nun ſelbſt damit auf die Poſt. Eine halbe Viertelſtunde ſpäter, ſo waͤre der Kourier ſchon abgegangen und mei⸗ ne Verzweiflung gränzenlos geweſen. Dem Mar⸗ quis hatt' ich beim Schluß meines PBriefes er⸗ klart, daß ich mich ſogleich einſchiffen wurde,