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„Eine junge Nonne beſtimmte einem ihrer Liebhaber ein Schaͤferſtuͤndchen, und er⸗ bot ſich, ihm ſelbſt die Pforte des Klo⸗ ſtergartens zu oͤffnen. Der Liebhaber, wie das nun gewoͤhnlich geht, begieng die Unvorſichtigkeit, bei einigen ſeiner Freun⸗ den mit ſeinem nahen Gluͤke zu prahlen⸗ Nun hatte ein Gewißer unter ihnen den tollen Einfoll, ſich ſtatt des Liebhabers an dem bezeichneten Orte einzufinden, und er machte auch bei der Novizin ſeinem neuen Amte keine Schande. Zum Ungluͤk trat aber der wahre Liebhaber des Poſſen⸗ ſpieles auf der Bähne auf, undb ſtorte dieſes zaͤrtliche Tete a Tete. Vergebens ſtellte man ihm vor, daß der Abweſende immer den Prozeß verlieren muͤſſe, man wollte ſogar das Recht de primo occu- panti geltend machem, allein der gekraͤnkte Liebhaber wollte ſich damit nicht zufrieden geben, ſondern es kam vielmehr zum Handgemeng, in welchem dieſer eine leichte Wunde am rechten Arm erhielt⸗


