Teil eines Werkes 
1. Theil (1803)
Entstehung
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ahnete nicht von weitem die unzaͤhligen Schwie⸗ rigkeiten, welche damit verbunden ſeyn mochten⸗ denn die Schauſpieler machten ja alles ſo natuͤr⸗ lich, daß es mir ein leichtes ſchien, den Sturm der Leidenſchaften, Liebe, Wuth, Eiferſucht, Gewiſſensbiſſe, Freude und Traurigkeit, wie ſie, darzuſtellen- Ich war erſchuͤttert, und fuͤhlte das Beduͤrfniß, ſelbſt du deklamiren; ich haͤtte auf der Stelle allein ſeyn moͤgen, um einen Theil deſſen, was ich gehort hatte, ungeſtoͤrt aus dem Gedaͤchtniß zu wiederhohlen.

Jezt begann das Nachſpiel. Ich glaubte an⸗ fangs, es waͤre eine Fortſezung des erſtern Stuͤk⸗ kes, aber gleich der Eingang belehrte mich eines andern. Es waren Fagans Originale, ein in Abſicht auf Intrigue hoͤchſt mittelmaͤſiges Pro⸗ dukt, aber Duͤgazon rechtfertigte durch die Hri⸗ ginalitaͤt, und ſein komiſches Spiel den Titel dieſer Bagatelle. Ich war gar nicht zum Lachen geſtimmt, aber ich mußte, wohl oder uͤbel, es den andern Zuſchauern nachmachen, und brach bald in ein laͤrmendes Gelaͤchter aus. Einer meiner Nachbarn, ein truͤbſeliges Maͤnnlein, ſchien es uͤbel zu nehmen, daß mir das Stuͤk Spaß verurſachte.

Ich moͤchte nur wiſſen, brummte er zwi⸗ ſchen den Zaͤhnen hervor, wie man uber ſolche Poſſen nur lachen kann?