Teil eines Werkes 
1. Theil (1803)
Entstehung
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zen, ſie erließen daher einem Schriftſteller von Herzen gerne allen Schnikſchnak, der nur von weitem nach Gelehrſamkeit roͤche. Damit alſo der guͤtige Leſer nicht etwa glauben mochte, ich würde ihn dfters mit ſolchen Digreßionen heim⸗ ſuchen, ſo leg' ich hiemit das feierliche Verſpre⸗ chen ab, es mit der möglichſten Maͤßigung zu thun, wenn ich mich ja wieder dieſes ſchriftſtelle⸗ riſchen Vorrechtes bedienen ſollte

Weil ich aber doch ſchon in der zweiten Zeile dieſes Kapitels den Plutarch angefuͤhrt habe, ſo muß ich auf ſeinen Saz nothgedrungen noch ein⸗ mal zurukkehren. Horen Ste denn, was er un⸗ gefehr ſagt, wie ich es nemlich in der Ueberſe⸗ zung geleſen habe; denn griechiſch verſteh' ich nicht, und bin auch kein Grieche.

Zwei Dinge, ſagt Plutarch, tragen weſent⸗ lich viel zum Gluͤk des Lebens bei: Geburt und Heirath. Das heißt, mit ſeiner Erlaubniß, ſich zur Lehre vom Fatum bekennen, welches das arme Univerſum regieren ſoll. Hat auch jemand die Freiheit, ſich eine Gefaͤrthin auf der Lebens⸗ reiſe nach eigener Willkuhr auszuleſen, ſo darf er nicht glauben, daß er ſich nicht zuweilen in ſeiner Wahl betröge. Was die Geburt betrift, muß man ſich, gern oder ungern, gefallen laſſen, wo einen der Zufall hinſtellt. Wenn's