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— Ich verlange ja kein Meiſterwerk; ich rede nur von einem Romanen, der den Titel haben ſoll: das Kind von— dem und dem, wie Sie ihn nun heiſſen wollen. Nehmen Sie nur, welch ein unbegreifliches Glök das Kind der Liebe, und das Kind der Hoͤlle auf unſern Thea⸗ tern gemacht haben. Man will jezt nichts, als Kinder, ſehen und leſen, denn ſie ſind einmal in der Mode.—
„Wahr iſt's, die kleinen Dingerchen laufen wirklich uberall in der Irre herum. Weil untre neuere Theaterdichter das Laſter nicht mehr lä⸗ cherlich ſchildern koͤnnen, ſo mahlen ſie jezt die menſchlichen Schwaͤchen mit liebenswuͤrdigen Far⸗ ben ab. Thalia fuͤhrt nicht mehr den bekann⸗ ten Wahlſpruch Santeuils: castigat ridendo mores. Kinder erſcheinen auf unſern Buͤhnen, die ihr Daſeyn den zuͤchtigſten Maͤdchen oder den
zärtlichſten Gattinnen zu verdanken haben; aber.
ich weiß nicht, ob unſre Sitten viel bei dieſer bequemen Moral gewinnen werden. Ein Philo⸗ ſoph kann mir freilich darauf antworten: ſie tra⸗ ge viel zur Fortpflanzung bei, und ein Weiſer müſſe aus allen Kraͤften die Abſichten der Natur zu befoͤrdern ſuchen“—
— Das gehort jezt nicht zur Sache, wir wol⸗ len lieber von dem Romanen ſprechen, um den ich Sie bitte, und hauptſͤchlich vom Titel, den
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