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les Hoffen! Derjenige, wegen deſſen ſie ihren Gatten verrathen hat, verraͤth ſie wieder. Gleich⸗ guͤltigkeit, Verlaſſenheit, Verachtung ſind der Lohn fuͤr dergleichen Opfer. der ſie gluͤht, wird nur in Thraͤnen erloͤſchen. Eine gerechte Zuruͤckſetzung vertreibt ſie aus der Welt, in welcher ſie geſucht und glaͤnzend gelebt⸗ ſie muß ihre Reue in der Einſamkeit verhehlen, und nur ein erborgter Name ſchirmt ſie hier vor Sie lebt allein, kein Band umfaͤngt ſie mehr; kein Vertrauter ih⸗ rer Quaal, die Schmach des Bekenntniſſes wuͤrde dieſelbe verdoppeln; die Gegenwart iſt ihr zuwider, die Zukunft erſchreckt ſie: ſo nahet ihr langſam ein trauriges Alter, und ſie erkennt zu ſpaͤt, daß Selbſtverachtung das groͤßte aller moͤglichen Ue⸗ bel iſt.
Fuͤr Camilla von Epernay, die Tochter des Platzcommandanten einer bedeutenden Grenzſtadt in Flandern, hatte der junge Saint⸗Lambert, der einzige Erbe des achtbarſten Fabrikherrn in Valenciennes, eine heftige Leidenſchaft gefaßt. Die Verwandten des jungen Mannes verſuchten
Die Flamme, von
der Schande, welche ſie verfolgt.
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