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eine reizende Taͤnzerin, deren Wuchs er dann umſchlang, deren Hand hielt, deren Arm auf dem ſeinen ruhte, deren ſuͤßen Athem er trank. Noͤthigte ein ploͤtzlicher Schwindel jene ſich nieder⸗ zulaſſen: ſo mußte dies die Folge einer zaͤrtlichen Rede, einer Liebeserklaͤrung ſeyn, die er gegen ſie gewagt. Bei den kleinen Spielen war Michaela vollends ganz Auge und Ohr, ſtieg ihr Uebel zu dem wuͤthendſten Anfall. Bei der heißen Hand, beim blinde Kuh, glaubte ſie nie anders, als daß ihr Mann die ſchoͤnen Finger der einen oder an⸗ dern Dame nach einer gewiſſen, zwiſchen ihnen verabredeten Uebereinkunft beruͤhre, woran ſie ſich erkannten. Trotz den verbundenen Augen erhaſchte er aus zwanzig Frauen, mit denen er ſich jagte, doch immer die ſchoͤnſte. Noch ſchlimmer war ſie bei dem vertrauten Geheimniß, oder den gege⸗ benen Woͤrtern daran. Da ſah ſie ſtets die huͤb⸗ ſche Nachbarin erroͤthen, der ihr Mann das Ge⸗ heimniß vertraute, und was ſeine andre Nach⸗ barin ihm ins Ohr ſagte, konnte unmoͤglich et⸗ was anders, als ein Geluͤbde ewiger Zärtlichkeit ſeyn. Wurden nun gar Pfaͤnder ausgeloͤſt, ſo 2r Theil. D


