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tübde ſeiner Treue vertraun. Er war entzückt, daruber, und ſeine Freunde wuͤnſchten ihm Gluͤck dazu. Nun ſcheute man ſich nicht meht, ihn in einem geſellſchaftlichen Kreiſe zu ſeinem Alter an⸗ gemeſſenen Beluſtigungen zu ziehn. Die Frauen, die gewöhnlich lebhafter Theil an dem Mann ei⸗ ner eiferſuͤchtigen Frau nehmen, neckten ihn mit Entgegenkommen, ſei's, um ihn fuͤr die Opfer,
die er zwei Jahre hindurch gebracht, zu entſchä⸗
digen, oder um zu ſehen, ob ſich die junge Frau in der That von ihrem Irrthum bekehrt habe⸗ Dieſe aber beobachtete Alles, und that nicht, als ob ſie darauf merke; behielt im beklommenen Herzen das geringfuͤgigſte Wort, die mindeſte Gebehrde, und naͤhrte ſo das geheime, ſie ver⸗ zehrende Feuer. Waren ſie auf einem Ball, ſo ſtellte ſie ſich allezeit ihm gegenuͤber, beobachtete, ob der Tanz mit ihm ſeine Tänzerin etwa freute, ob ihr Geſpräch belebter, ob er daruͤber irgend zerſtreut wuͤrde? Der Walzer beſonders verſetzte ſie in ununterbrochene Spannung und Pein⸗
Saint⸗Ange walzte ſehr ſchön, und wählte allzeit


