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dauert, den Michaela fuͤr unaufloͤslich hielt, und, gleich zwei Jahrhunderten, laſtend und immer la⸗ ſtender waren ſie uͤber Saint⸗Ange dahingezogen. Aus lauter Schwaͤche und Nachgiebigkeit gegen die Eiferſucht ſeiner Frau, ward er endlich ſo lin⸗ kiſch, ſo unbedeutend in Geſellſchaft, daß es Je⸗ dermann aufſiel: man beklagte ihn anfangs, dann Wohl mochte Saint⸗ Ange ſeiner Frau, die er anbetete, zu Liebe und
ſpottete man uͤber ihn.
um von ihrer argwoͤhniſchen Wuth ſie zuruͤckzu⸗ bringen, ihren Anſpruͤchen im Stillen im Innern des Hauſes ſich fuͤgen; voch nicht deshalb ſich zum Geſpött der Menſchen machen, den Hohn ſeiner Waffenbruͤder auf ſich laden und das Stich⸗ blatt der Witzlinge ſeyn, derer Neckereien weder ſeinem Stande noch Gemuͤth anſtäͤndig waren. Er beſchloß demnach den Zugel zu zerreißen, wel⸗ chen er ſich, der Eintracht zu Liebe, hatte auflegen laſſen.
Zudem hatte, ſtets durch das Gift gemartert, das in ihrem Herzen bruͤtete, Michaela ihre Schoͤn⸗ heit zum Theil eingebuͤßt. Ihr Blick, der unablaͤ⸗ ßig das Benehmen ihres Gemahls, ja ſeine Ge⸗


