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Graͤfin um den Hals: warum bin ich Ihrem Ra⸗ the, der Stimme der Vorſicht nicht gefolgt!? Der heftige Schrecken, den ſie erfahren, untergrub auf einige Zeit ihre Geſundheit; die Ruͤckkehr ih⸗ res Gemahls beſchleunigte ihre Wiederherſtel⸗ lung.
Als derſelbe Arthurs rechtliches Benehmen erfuhr, ging er zu ihm, dankte ihm, und fuͤhrte ihn in ſein väterliches Haus, wo die junge Grä⸗ fin ihm den Freundesnamen gab, den ſie ihm ſeit⸗ dem Zeitlebens bewahrte. Er erzaͤhlte, wie die Baronin von Montbrun, entlarvt durch ihren eig⸗ nen Trug, von Glaͤubigern verfolgt, von dem Vi⸗ comte Alcid verlaſſen, den er ſelbſt von ihrer Ab⸗ ſcheulichkeit in Kenntniß geſetzt, Paris geraumt haͤtte, und in der Fremde einen entehrten Namen, verbluͤhte Reize verſtecke und in Duͤrftigkeit und verdienter Verlaſſenheit den Reſt ihres Lebens zu⸗ bringe. Ihre Abreiſe hob von Kaliſtens Bruſt eine ungeheuer druͤckende Laſt. Sie ſelbſt hat dieſe Begebenheit mir erzaͤhlt, faſt aus ihrem Munde ſchreibe ich ſie nieder, um meinen jungen Leſerinnen die Wichtigkeit geſelliger Verbindungen


