Teil eines Werkes 
2. Th. (1820)
Entstehung
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da ſie allein mit Kaliſten in deren Gemach plau⸗ 2 derte, lenkte ſie das Geſpräch auf den Obriſten i

Arthur, und ſchilderte ihn der jungen Graͤfin als 1

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einen ſchlauen Verfuͤhrer, der endlich in ſeinen 2

eignen Netzen gefangen ſei.(Die Gerechtigkeit des Himmels, ſagte ſie, hat gefuͤgt, daß dieſer furchtbare Feind der weiblichen Ruhe in's Geheim

fuͤr einen Engel von Tugend gluͤht, den er nim⸗ mermehr verfuͤhren, und der die Quaalen an ihm rächen wird, die viele Schlachtopfer fuͤr ihn gelit⸗ 1

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(Gut, verſetzte Kaliſte; aber wer iſt denn der Rachengel unſres Geſchlechtes??(Ein ſo rein ſittliches, als ſchoͤnes junges Weib, das kein Glück außer ihrer Pflicht kennt. Mit einem Wort, die junge Graͤfin Loris. aIch! gerechter Gott, Sie erſchrecken mich! Mich duͤnkte, lie⸗

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ber Engel, daß ich Ihnen Arthurs Geheimniß, das er mir ſelbſt vertraut, verrathen muͤßte, da⸗ mit Sie ſich vor ſeiner Verfuͤhrung huͤten können. cIch will es gleich meiner Schwiegermutter ſagen, die empfaͤngt ihn immer ſo freundlich. Bei⸗ beibe! das gäbe nur Aufſehn, und thaͤte Ihrem