Teil eines Werkes 
1. Th. (1820)
Entstehung
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erzählt er kurz die Scene im Walde, ſeinen Frevet, den ſie ſo muthig und getreu verhehlt, alle Mit⸗ tel, die er angewandt, ſie zu verfuͤhren, ſein un⸗ menſchliches Verlangen, ſich von ſeinem Freund, ſeinem Retter gefordert zu ſehn, wenn nur ein Wort Bathilden entſchluͤpfte.Urtheile nun, wie⸗ viel Du ihr ſchuldig biſt, und wie viel ſie gelit⸗ ten hat! ſetzte Eduard hinzu. O, laß mich, bevor ich ſterbe, Dich zu ihren Fuͤßen, ihrer Tu⸗ gend Abbitte thun, Deinen Argwohn gut machen ſehn. Nicht mein Verbrechen, der Tod, den ich fuͤhle, nur der Tod allein iſt dafuͤr verdiente Buͤßung! Die ſchreckenvollſten Anzeigen deſſel⸗ ben zeigten ſich während dem auf dem Antlitz des

Verwundeten. Eugen beut ihm Verzeihung,

empfaͤngt aus ſeiner erkaltenden Hand Bathildens Bild, und fuͤhrt ſie alsbald, damit ſie bei ſeinem Tode nich zugegen ſeyn ſoll, hinweg.

Und als er nun das theure Bild mit Thrä⸗ nen und Kuͤßen bedeckte, ſprach er zu dem herr⸗ lichen Urbild deſſelben:wirſt Du mir verzeihen,

wie ich dem Ungluͤcklichen verziehen habe?So

oft Du das unſelige Bild anſiehſt, verſetzte Ba⸗